Trialogforum am 17.05.2016

Thema:
Wie verändern sich eigene Werte und Ziele bei psychischen Störungen?

 

am

Dienstag, 17. Mai 2016, 18-20 Uhr

Gemeindehaus der ev.-luth. Friedenskirchengemeinde

Eichendorffstraße 6 / 31224 Peine

 

Das Trialog-Forum Seelische Gesundheit findet an jedem dritten Dienstag im Monat außer in den Sommerferien statt!

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Jahrestagung der DGSP-N “Geschlossen oder nicht ganz dicht? – Vom Umgang mit Schutz und Sicherung in der Gemeindepsychiatrie”

DGSP-N

Geschlossen oder nicht ganz dicht? – Vom Umgang mit Schutz und Sicherung in der Gemeindepsychiatrie in Lüneburg am Donnerstag,
16.06.2016
von 8:30 – 16:15 Uhr
im Gesellschaftshaus
der Psychiatrischen Klinik Lüneburg
Am Wienebütteler Weg 1, 21339 Lüneburg

vorwort

Die Verknüpfung von Psychiatrie mit geschlossenen Stationen ist so alt, wie die Psychiatrie selbst – und von Anfang an ein Hindernis bei der Wahrnehmung der Psychiatrie als Hilfe.

Immerhin ist es für die Gesellschaft auch praktisch, neben dem Knast einen Sonderbereich für diejenigen zu schaffen, die erkennbar nicht kriminell, aber dennoch auffällig sind oder für sich und andere eine Gefährdung darstellen. Die medizinische Servicefunktion für Recht und Ordnung war daher immer auch Gegenstand von Kritik.

Mit der Nähe zum Lebensraum nutzt die Abteilungspsychiatrie am allgemeinen Krankenhaus immer öfter die Gelegenheit durch „fakultativ geschlossene” oder konsequent offene Stationen das Knast-Odium der Anstalt abzuschütteln. Allerdings raunt hier aus dem Off der Maßregelvollzug, ob die Verdopplung der forensischen Wegschlüsse in den letzten 10 Jahren nicht auch eine Folge der Liberalisierung der Psychiatrie – und damit nur eine Verlagerung des Elends bedeutet?

In dieser komplizierten Lage werden in Folge der Inklusionsdebatte nun die Landespsychiatriegesetze (PsychKGs) überarbeitet – auch in Niedersachsen. Und damit kommt wieder Leben in die Bude: Mit dem Normalitätsgebot und der Aufhebung der geschlossenen Tür als gesetzliche Vorschrift dürfen die Kliniken nun selbst entscheiden, wie sie Schutz und Sicherung gewährleisten. Gleichzeitig wird die Abhängigkeit von der Personalausstattung offenbar: Mit genug und qualifiziertem Personal ist Psychiatrie natürlich auch ohne geschlossene Türen machbar – sagt Professor Undine Lang aus Basel (Vortrag 1).

Bernd Meißnest, Chefarzt der Gerontopsychiatrie, erklärt, wie er dies seit Jahren auch mit dementen Patienten in Gütersloh macht (Vortrag 2) und Werner Mayr, pflegerischer Stationsleiter einer offenen, allgemeinpsychiatrischen Station an der Abteilungspsychiatrie am Klinikum Heidenheim. Er berichtet, wie man irgendwann gar nicht mehr anders als mit offenen Türen arbeiten kann und will (Vortrag 3).

Die DGSP möchte die Debatte konkret führen: Wie geht man zum Beispiel in Walsrode mit der Stationstür um? Welche Erfahrungen hat man seit Januar mit der Öffnung der gerontopsychiatrischen Station in Lüneburg gemacht? Das wollen wir trialogisch diskutieren. Und weil wir glauben, dass in der Psychiatrie alles mit allem zusammenhängt, wollen wir auch den Verbund und den Sozialraum einbeziehen. So versprechen wir uns eine Tagung, die auch für die außerhalb der Klinik tätigen Kolleginnen und Kollegen interessant sein dürfte.

Im Anschluss laden wir Sie wie immer zur Teilnahme an der öffentlichen Mitgliederversammlung der DGSP-N ein.

Die Vorbereitungsgruppe

Die Zertifizierung der Veranstaltung mit 6 Punkten bei der Ärztekammer Niedersachsen ist beantragt.

Flyer und Programm

Anmeldung

 

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Bipolare Störung „Wenn die Gefühle Achterbahn fahren“

Eine Veranstaltung von FIPS e.V., auf die wir an dieser Stelle gerne hinweisen.
Einladung bipolar

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Psychoedukationsgruppe “Depression”

Ein Angebot der arCus gGmbH, auf das wir an dieser Stelle gerne hinweisen:
PE-Bild

Hilfe bei Depression 
Psychoedukations-Gruppen

Eine Psychoedukationsgruppe besteht aus zehn Terminen. Die Termine finden wöchentlich dienstags statt. Im Jahr 2016 werden zwei Durchgänge angeboten.

Termine

1. Psychoedukationsgruppe
Start: Dienstag, 05.04.2016 um 19.00 Uhr

2. Psychoedukationsgruppe
Start: Dienstag, 06.09.2016 um 19.00 Uhr

Ort
arCus-Kontaktstelle
Ilseder Str. 39, 31226 Peine
Tel.: 0 51 71 / 59 12 50

Kosten
Die Kostenbeteiligung für die Gruppe beträgt 30 €. Es ist keine Überweisung oder sonstige Bescheinigung erforderlich.

Information und Anmeldung bei:
Geschäftsstelle
Woltorfer Str. 7, 31224 Peine
0 51 71 / 79 0 26 – 0
www.arcus-peine.de


Depression

  • Die Depression gehört zu den häufigsten psychischen Erkrankungen in den westlichen Ländern überhaupt. Häufig wird sie nicht erkannt oder nicht ernst genommen.
  • Sie beeinträchtigt den gesamten Menschen in seinem körperlichen Befinden, in seiner Stimmung und in seinen Gefühlen, in seinen Bezügen zur Umwelt, zur eigenen Person und zur Zukunft.
  • Symptome können sein: Schlaf- und Appetitlosigkeit, kein klarer Gedanke, Gleichgültigkeit, Antriebslosigkeit, innere Leere, innere Unruhe, Libidostörungen, Suizidgedanken

Was ist Psychoedukation?

Psychoedukation ist ein psychotherapeutisches Gruppenerfahren zur Schulung von Menschen mit einer psychischen Erkrankung, das hier im Bereich der Depression eingesetzt wird.

Die Psychoedukationsgruppe wird von einer erfahrenen Psychologin geleitet und findet in einer achtsamen und wertschätzenden Atmosphäre statt. Im Rahmen dieser Schulung sollen verschiedene hilfreiche Elemente erarbeitet bzw. genutzt werden:

  • mehr detaillierte Informationen zum Thema Depression (welche Ursachen, welche Symptome, welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es?) erhalten
  • im Austausch mit den anderen Teilnehmenden ein gemeinsames, stärkendes Verständnis entwickeln
  • ein Verständnis von Krisensituationen entwickeln; Krisen frühzeitig vorbeugen oder besser bestehen können
  • Selbsthilfepotentiale entdecken, fördern und aktiv einsetzen
  • nach Behandlungsmöglichkeiten suchen und diese selbstbestimmt und aktiv wahrnehmen

Die Inhalte der Gruppenarbeit

Der Psychoedukationsgruppe liegt ein Schulungskonzept zugrunde, dass in verschiedene Themenbereiche bzw. Module eingeteilt ist. Wichtige Themen sind:

  • Was ist eine Depression?
  • Ursachen und Auslöser
  • Neurobiologie und Vererbung
  • medikamentöse Behandlung
  • psychotherapeutische Behandlung
  • Lebensbedingungen und Selbsthilfe
  • Umgang mit der Erkrankung
  • Balance halten – positiv und negativ
  • Veränderung von Gedanken
  • Rückfallprophylaxe und Krisenplan

Bei den Gruppentreffen gibt es die Möglichkeit, eigene Stimmungen sowie aktuell wichtige Befindlichkeiten und Umstände zu äußern und zu besprechen.

Die Themen der Module werden eingehend und in Ruhe besprochen und in der jeweils darauffolgenden Sitzung erneut aufgefrischt.

In den Sitzungen werden individuell abgestimmte, praktische Aufgaben für die Zeit bis zur nächsten Sitzung entwickelt. Diese sollen helfen, das Gelernte anzuwenden bzw. für sich konkrete Erfolge und Verbessrungen zu erzielen.

Flyer

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Online Studie der Universität Hamburg: Was erwarten Patienten beim Absetzen von Antipsychotika/Neuroleptika?

Eine Studie der Universität Hamburg, auf die wir an dieser Stele gerne hinweisen:

Online Studie der Universität Hamburg:

Was erwarten Patienten beim Absetzen von

Antipsychotika/Neuroleptika? 

Im Rahmen einer Studie der Universität Hamburg würden wir Sie gerne einladen, an unserer anonymen Online-Umfrage teilzunehmen.

Die bekanntermaßen rückfallkritische Periode des Absetzens ist bislang wenig erforscht. In dieser Studie gehen wir daher der Frage nach, welche Einstellungen Patienten zu ihren Antipsychotika/Neuroleptika haben und welche Erwartungen entstehen, wenn sie an das Ende der medikamentösen Behandlung denken und welche Faktoren diese Erwartungen erklären können.

Sie können an der ca. 30-minütigen Umfrage teilnehmen, wenn Sie mindestens 18 Jahre alt sind, Psychosen oder andere psychische Erkrankungen haben und seit mindestens 3 Monaten Antipsychotika/Neuroleptika einnehmen.

Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie an unserer Studie teilnehmen und damit zu einer verbesserten und nachhaltigeren Behandlung durch Psychopharmaka beitragen.

Sie finden die Studie unter folgendem Link:

https://psyunihamburg.eu.qualtrics.com/jfe/form/SV_cJfTXLN0wJsZBLT

 

Sollten Sie vorab Fragen haben, erreichen Sie mich unter: eva.ruedinger@studium.uni-hamburg.de

Mit freundlichen Grüßen,

B.Sc. Psych. Eva Rüdinger

i.A. des Studienteams der Universität Hamburg

Studieninformation

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Psychiatrie-Forum Braunschweig

Das Forum ist ein Erfahrungsaustausch zwischen Menschen, die in ihrem Leben Psychiatrie als Patienten erlebt haben, Angehörigen psychisch erkrankter Menschen und Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen unterschiedlicher psychiatrischer Institutionen.

Die „trialogische“ Vorbereitungsgruppe lädt herzlich ein, an den Abenden miteinander ins Gespräch zu kommen.

Termin Thema

Donnerstag

07.04.2015

19.00 – 20.30 Uhr

Vorsorge bei psychischen Erkrankungen Behandlungsvereinbarungen, Krisenpass, Vorsorgevollmachten

Ein Austausch über Erfahrungen zur Vorsorge

Ort: Volkshochschule Braunschweig, Alte Waage 15, 38100 Braunschweig
Erreichbar mit: Straßenbahnlinie M4, Haltestelle „Alte Waage“

 

Donnerstag
14.04.2015
19.00 – 20.30 Uhr
Aufopfern ist keine LösungMut zu mehr Gelassenheit für Eltern psychisch erkrankter Kinder und Erwachsener

Frau Berg-Peer, Angehörige aus Berlin stellt ihr neues Buch vor

Ort: Volkshochschule Braunschweig, Alte Waage 15, 38100 Braunschweig

Erreichbar mit: Straßenbahnlinie M4, Haltestelle „Alte Waage“

 

Donnerstag
21.04.2015
19.00 – 20.30 Uhr
Doppelt betroffenZum Umgang mit der Erfahrung von Sucht und seelischer Erkrankung

Frau Vogt, Dipl. Soz.-Päd., Suchtberaterin Verein „Der Weg“ und Erfahrene mit „Doppeldiagnosen“

Ort: Volkshochschule Braunschweig, Alte Waage 15, 38100 Braunschweig

Erreichbar mit: Straßenbahnlinie M4, Haltestelle „Alte Waage“

Mittwoch
27.04.2015
19.00 – 20.30 Uhr
Multiloog – Gespräch: Expertentum in eigener Sache

Verständigung über (psychische) Probleme im Alltagsleben Referenten: Heinz Mölders, Amsterdam

Heinz Mölders wird mit einem Team aus Amsterdam das Konzept des „Multiloog“ vorstellen.

Multiloog ist eine spezifische Art und Weise der Gestaltung von Verständigungsprozessen mit uns selbst und anderen und steht für: „vielen Stimmen soll Gehör verschafft werden“.. Viele „Stimmen“ steht für Stimmen die innerhalb einer Person sprechen, aber es sollen auch Menschen in sehr vielen Positionen und Lebenslagen die Gelegenheit bekommen, sich äußern zu können. Am allerwichtigsten ist aber die Herstellung von einem vertrauensvollen Raum, indem es jedem ermöglicht wird, über die ihm oder ihr wichtigen Fragen oder Themen aus dem Alltagsleben zu sprechen. Beim Gespräch über psychische und psychiatrische Probleme geht es darum, die dialogischen Möglichkeiten von Menschen jenseits des medizinischen oder auch psychologisierenden Denkens zu fördern. Was geschieht wenn man in eine Krise kommt, heftige Ängste erfährt und „aus der Welt fällt“?

Ort: Café „Der Weg“ Helmstedter Str. 167, 38102 Braunschweig

Einladung Psychiatrie-Forum April 2016

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Hochsensibilität: Segen oder Fluch?

Thema: Hochsensibilität: Segen oder Fluch? Was macht mich sensibel, was stabil (Resilienz)?

Termin: Dienstag, 19. April 2016, 18-20 Uhr

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Fachtagung »Psychose-Begleitung und Neuroleptika« vom 03. – 04. Juni 2016 in Bad Honnef

dgsp-neuroleptika

Über Möglichkeiten, in der Psychose-Begleitung und -Behandlung Neuroleptika möglichst niedrig zu dosieren und auf sie zu verzichten.

Die Begleitung und Behandlung von Menschen mit Psychose-Erfahrungen erfordert immer ein individuelles, auf den Einzelnen bezogenes Vorgehen. Es existieren vielfältige Behandlungsmöglichkeiten und Begleitungstechniken. Dabei spielen Neuroleptika eine zwiespältige Rolle: Während sie in Krisenzeiten in angemessener Dosierung hilfreich sein können, können sie in Alltagszeiten hinderlich sein. Es gilt, auf dem Genesungsweg den individuell richtigen Umgang mit Neuroleptika zu finden. ›Low dose‹ oder ›no dose‹?

Flyer zum Herunterladen

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Trialogforum am 15.03.2016

Thema: Kann Musik heilen?

Ein persönlicher Erfahrungsbericht mit Musik

Vorher: Festlegung der Themen für 2016

 am

Dienstag, 15. März 2016, 18-20 Uhr

Gemeindehaus der ev.-luth. Friedenskirchengemeinde

Eichendorffstraße 6 / 31224 Peine

 

Das Trialog-Forum Seelische Gesundheit findet an jedem dritten Dienstag im Monat außer in den Sommerferien statt!

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Menschenwürde wahren, Zwangseinweisung vermeiden, aufsuchende Hilfen stärken

Eine Mail des Landesverbandes Hamburg der Angehörigen psychisch Kranker, die wir an dieser Stelle gerne veröffentlichen:


Sehr geehrte Damen und Herren, 

auf unserer Homepage haben wir einen Aufruf veröffentlicht:

Menschenwürde wahren, Zwangseinweisung vermeiden, aufsuchende Hilfen stärken

Sie finden den Aufruf unter: http://www.lapk-hamburg.de/index.php/aufruf-aufsuchende-behandlung-staerken

Wir suchen Unterstützung für diesen Aufruf auch aus der Fachöffentlichkeit und würden uns freuen, wenn viele Menschen als Einzelpersonen unterschreiben würden oder auch für Institutionen, Vereine u.ä. 

Durch Senden einer E-Mail an drhjmeyer@t-online.de bekunden Sie Ihre Unterstützung und Ihr Einverständnis, als Unterzeichner genannt zu werden.

Mit freundlichen Güßen

Dr.med. Hans Jochim Meyer,
Vorsitzender des Landesverbandes Hamburg der Angehörigen psychisch Kranker
Wichmannstr. 4 Haus 2
22607 Hamburg
Tel.: 040- 65 05 54 93
Fax: 040- 68 87 87 94
e-mail: kontakt@lapk-hamburg.de
www.lapk-hamburg.de

 

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